Unternehmen / Schweiz 18:49 - 17.03.2017

Bellevue stellt Brokerage ein

Der Verwaltungsrat der Bellevue Group hat das Ende der Brokerage- und Corporate-Finance-Dienstleistungen beschlossen. Mit der Restrukturierung fallen 23 Arbeitsplätze weg.
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Broker
Händler, der für fremde Rechnung, d. h. im Auftrag seiner Kunden, Börsengeschäfte ausführt. In der Schweiz sind im Unterschied zu verschiedenen anderen Ländern auch die Banken zum Börsenhandel zugelassen.
Verwaltungsrat
Überwacht und lenkt (über die Strategiefestlegung) für die Gesamtheit der Aktionäre die Geschäftsleitung eines Unternehmens. Die VR-Mitglieder einer AG schweizerischen Rechts müssen in der Regel mehrheitlich das Schweizer Bürgerrecht besitzen und in der Schweiz wohnhaft sein. Der VR besteht aus exekutiven (unternehmensinternen) und nicht exekutiven (externen) Mitgliedern. Immer mehr setzt sich im Rahmen einer guten Corporate Governance die Praxis durch, dass ein bedeutender Teil der VR in keiner geschäftlichen Beziehung zum Unternehmen stehen darf. Der VR wird von der GV gewählt.

(AWP) Die Restrukturierung der zur gleichnamigen Gruppe gehörenden Bank am Bellevue (BBN 17.65 -0.56%) hat den Wegfall von zwei Dutzend Arbeitsplätzen zur Folge. Die Bank hatte im Februar bekanntlich darüber informiert, dass sie die Einstellung ihrer Brokerage- und Corporate-Finance-Dienstleistungen plant.

Nach Abschluss des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens mit den betroffenen Mitarbeitern habe der Verwaltungsrat nun die Einstellung der Brokerage- und Corporate-Finance-Dienstleistungen beschlossen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitagabend. Als Folge davon würden 23 Arbeitsstellen abgebaut. Mit den betroffenen Mitarbeitern werde man in den kommenden Tagen individuelle Aufhebungsvereinbarungen abschliessen.

Die komplette Historie zur Bank Bellevue finden Sie hier. »