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Blogs / Momentum / Chart des Tages 11:45 - 07.12.2016

Der Chart des Tages

Peter Rohner
Zehn Konzerne füttern uns.

Im kapitalistischen System haben die Konsumenten die Wahl aus einer schier unendlichen Fülle von Lebensmittelprodukten. Doch egal, wie sie sich entscheiden, am Ende kommt das Produkt mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Grosskonzern wie Nestlé, Mondelez oder Unilever.

Der Lebensmittelmarkt ist sehr konzentriert. Es gibt zwar unzählige Marken, sie gehören aber in der Regel einem der zehn grossen Lebensmittelkonzerne.

zoom Quelle: Visual CapitalistDas zeigt die obige Grafik, die es hier rechts auch in voller Grösse mit Zoom gibt.

Allein Nestlé führt rund dreissig Marken, die mehr als 1 Mrd. $ Umsatz erzielen. Dass Nespresso, Nescafé und Nesquik aus dem Hause Nestlé stammen, verrät der Name. Auch Kit Kat wird in der Regel mit dem waadtländer Konzern in Verbindung gebracht. Weniger offensichtlich ist, dass auch die Mineralwasser San Pellegrino und Perrier von Nestlé sind, ebenso wie der Thomy-Senf und die Tiefkühlpizza von Buitoni.

Die typischen Schweizer Produkte Ovomaltine und Toblerone dagegen gehören nicht zu Nestlé. Die Berner Wander AG, die die Ovomaltine herstellt, ist seit 2002 im Besitz von Associated British Foods, Toblerone gehört zu Mondelez (früher Kraft Foods).

Am extremsten ist die Konzentration bei Schokoladeriegeln. Dort führt praktisch kein Weg an Nestlé, Mars und Mondelez vorbei.

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