Unternehmen / Praktikus 17:40 - 24.02.2017

Der Praktikus vom 25. Februar 2017

«Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den die Geschäftsleitung beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.»
Carl Fürstenberg
deutscher Bankier (1850 bis 1933)
Die Themen: Ascoms Sonderdividende, ABB zwischen Good Guy und Bad News, die günstige Platzierung von KTM, Raiffeisens Rechnung für Leonteq und Hinweise auf das baldige IPO von Galenica Santé.
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DAVOS/SWITZERLAND, 25JAN13 - Mario Draghi, President, European Central Bank, Frankfurt is captured during the special address session at the Annual Meeting 2013 of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, January 25, 2013. . . Copyright by World Economic Forum. . swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger
Aufgenommen von: World Economic Forum
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0

Mario Draghi [ˈdraːgi] (* 3. September 1947 in Rom) ist ein italienischer Bankmanager und Wirtschaftswissenschaftler und seit dem 1. November 2011
Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB).

Davor war Draghi zwischen 2002 und 2005 Vizepräsident bei Goldman Sachs, von 2006 bis 2011 Präsident der Italienischen Nationalbank und derzeit Vorstandsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel.

Leben

Mario Draghi wurde am 3. September 1947 in Rom geboren. Sein Vater war ein ranghoher Beamter der italienischen Zentralbank. Er starb, als Draghi fünfzehn Jahre alt war, kurz darauf auch seine Mutter.

Ausbildung

Draghi besuchte das von den Jesuiten geführte Istituto Massimo, eine katholische Privatschule in Rom, und studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität ...

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http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Draghi

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mario Draghi aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Techcrunch Disrupt SF 2013. Photo by Max Morse for Techrunch.
Aufgenommen von: TechCrunch_SF_2013_4S2A3709_(9725490621).jpg: TechCrunch derivative work: Regi51
Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0

Marissa Ann Mayer (* 30. Mai 1975 in Wausau, Wisconsin) ist eine amerikanische Informatikerin und Managerin mit Wohnsitz in Palo Alto, Kalifornien. Seit Juli 2012 ist sie CEO und President von Yahoo, davor war sie Vice President bei Google Inc.

Marissa Mayer galt als „public face“ von Google. 2008 wurde sie vom US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Fortune erstmals – und damals als jüngste – zu den 50 mächtigsten Frauen weltweit gezählt. Newsweek rechnete sie 2009 zu den „10 Tech Leaders of the future“.

Leben

Mayer studierte an der Stanford University Informatik und arbeitete in der Schweiz für das Research Lab der UBS und in Menlo Park (USA) beim SRI International. Bei Google begann sie Anfang 1999 als erste Technikerin und leitete unter anderem das für die Webserver verantwortliche Team. Sie war die 20. Mitarbeiterin bei Google.

Mayer bestimmte das Design der Google-Hauptseite und der Suche. An der Gestaltung von ...

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Abschlag
Differenz in Prozenten, um die der Emissionspreis oder der Börsenkurs eines Wertpapiers den Nominalwert oder den inneren Wert unterschreitet. Gegenteil: Aufgeld .
Aktie
Wertpapier , das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Es sichert dem Eigentümer Mitgliedschaftsrechte (Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung) und Vermögensrechte (Recht auf Anteil am Gewinn, Beteiligungsquote bei Kapitalerhöhungen oder am Liquidationsergebnis) zu.
Aktionär
Teilhaber einer AG bzw. Inhaber einer Aktie oder einer Mehrzahl von Aktien.
Beteiligung
Langfristige, kapitalmässige Interessennahme an anderen Unternehmen, bei der die wirtschaftliche Einflussnahme oder ähnliche Zielsetzungen im Vordergrund stehen. Die Beteiligungen werden höchstens zum Einstandspreis bewertet.
Buchverlust
1. Differenz, die sich aus der Höherbewertung bzw. dem Verkauf von Aktiven oder aus der Tieferbewertung von Passiven (beispielsweise von Rückstellungen ) im Vergleich zu früheren Werten ergibt. 2. Nicht realisierter Kursgewinn/-verlust.
Börse
Regelmässig stattfindender, nach feststehenden Usanzen organisierter Markt. Je nach den gehandelten Gütern spricht man z. B. von Wertpapier-, Effekten-, Devisen-, Warenbörsen oder Börsen für derivative Instrumente (Terminbörsen ).
Börsengang
Öffnung einer privaten Aktiengesellschaft, deren Aktienkapital bisher ausschliesslich im Eigentum eines beschränkten Personenkreises lag, zur Publikumsgesellschaft durch die Ausgabe und die Kotierung von Aktien. Auch Initial Public Offering (IPO) genannt. Gegenteil: Going Private .
CEO
Angelsächsische Kürzel für Unternehmenschef (Chief Executive Officer), Leiter der Finanzabteilung (Chief Financial Officer), Leiter Anlagestrategie (Chief Investment Officer) sowie Leiter operatives Geschäft (Chief Operating Officer), die gemeinsam die Geschäftsleitung bilden.
Cap
Kurs eines Basiswerts oder ein Zins, den zu erreichen oft darüber entscheidet, ob der Basiswert geliefert oder ein Barbetrag gezahlt wird.
Cashflow
Ordentlich erwirtschafteter Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit eines Unternehmens. Ausserordentliche Aufwendungen und Erträge sollten aus der Berechnung des Cashflows ausgeklammert werden, ebenso extreme Veränderungen bei der Bildung oder der Auflösung stiller Reserven .
Dividende
Der von einer Aktiengesellschaft je Aktie ausgezahlte Gewinnanteil. Die Dividende wird durch die Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrats festgesetzt. Als Dividende werden auch die Auszahlungen an die Inhaber von Genuss- und Partizipationsscheinen bezeichnet.
Ertragswert
Wert einer Kapitalanlage, der sich durch die Kapitalisierung künftiger Erträge unter Verwendung eines bestimmten Kapitalisierungszinsfusses errechnen lässt. Von besonderer Bedeutung ist der Ertragswert in der Liegenschaftenbewertung . Andere Bewertungsmethode: Substanzwert .
Free Float
Entspricht dem Anteil des Börsenwerts, der an der Börse gehandelt wird. Als nicht flottant gelten Titel, die nicht kotiert sind, und solche, die von den Aktionären aus besonderen Motiven langfristig gehalten werden. Beteiligungen über 5% werden in der Regel nicht dem Streubesitz zugerechnet. Gewichtungskriterium in der Aktienindexberechnung .
Generalversammlung
Oberstes Organ einer AG. Neben der ordentlichen jährlichen Versammlung der Aktionäre können auch ausserordentliche GV einberufen werden.
IPO
Öffnung einer privaten Aktiengesellschaft, deren Aktienkapital bisher ausschliesslich im Eigentum eines beschränkten Personenkreises lag, zur Publikumsgesellschaft durch die Ausgabe und die Kotierung von Aktien. Auch Initial Public Offering (IPO) genannt. Gegenteil: Going Private .
Investmentbank
Wickelt das Emissionsgeschäft, das Handelsgeschäft mit Effekten , Devisen , Edelmetallen und derivativen Instrumenten , das Repogeschäft sowie die Unternehmensfinanzierung einschliesslich Fusionen und Übernahmen ab.
Kurs
Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren , Devisen , Münzen oder Waren. Der Kurs schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Liquidität
1. Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen. Als Liquiditätskennzahlen gebräuchlich sind die Cash Ratio, die in Prozenten ausdrückt, wie viel des kurzfristigen Fremdkapitals durch liquide Mittel gedeckt ist, die Quick Ratio, die zeigt, wie viel des kurzfristigen Fremdkapitals durch liquide Mittel und Forderungen gedeckt ist, und die Current Ratio. Letztere setzt alle Aktiven des Umlaufvermögens ins Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. 2. Hohe Marktgängigkeit eines Wertpapiers, die auf der Vielzahl der im Umlauf befindlichen Titel und einer engen Geld-Brief-Spanne gründet.
Research
Systematische Wertpapierbeurteilung als Grundlage für die Anlagepolitik. Sie gliedert sich in die Fundamentalanalyse und die technische Analyse .
SIX
1995 aus dem Zusammenschluss der Börsen Genf, Basel und Zürich entstandener Schweizer Markt. Seit August 1996 werden sämtliche Wertpapiere elektronisch gehandelt. Das System zeichnet sich aus durch eine Vollintegration der Börsenprozesse, vom Börsenauftrag bis zur Abwicklung . Anfang 2008 Fusion mit SIS und Telekurs zur SIX Group .
Verwaltungsrat
Überwacht und lenkt (über die Strategiefestlegung) für die Gesamtheit der Aktionäre die Geschäftsleitung eines Unternehmens. Die VR-Mitglieder einer AG schweizerischen Rechts müssen in der Regel mehrheitlich das Schweizer Bürgerrecht besitzen und in der Schweiz wohnhaft sein. Der VR besteht aus exekutiven (unternehmensinternen) und nicht exekutiven (externen) Mitgliedern. Immer mehr setzt sich im Rahmen einer guten Corporate Governance die Praxis durch, dass ein bedeutender Teil der VR in keiner geschäftlichen Beziehung zum Unternehmen stehen darf. Der VR wird von der GV gewählt.
Zahlungsausfall
Liegt vor, wenn ein Schuldner Zinszahlungen und Tilgung nicht fristgerecht und vollständig leistet. Gemäss der Praxis der Ratingagenturen gilt eine Zahlungsverzögerung von mehr als dreissig Tagen als Default. Der Default bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass der Gläubiger das ganze Kapital verliert, weil im Zuge des Konkursverfahrens meist eine Konkursdividende ausgeschüttet wird. Bei Kreditderivaten gilt der Default als Kreditereignis . Anleihenumstrukturierungen (Exchangeables) gelten gemäss Ratingagenturen ebenfalls als Zahlungsausfall.

Lieber Investor

Nicht schlecht habe ich gestaunt, als Ascom vergangene Woche gemeldet hat, die Dividende für 2016 von 0.45 auf 0.80 Fr. pro Aktie erhöhen zu wollen. Die erhöhte Dividende sei eine Folge der Devestition der Division Network Testing. Der Grossteil des Verkaufserlöses soll an die Aktionäre ausgezahlt werden. Das klingt nett, ist aber eine Mogelpackung. Zur Erinnerung: Ascom hatte die Division 2009 für 190 Mio. Fr. erworben. Sie war seither eine Belastung für den Konzern und wurde im vergangenen August für bloss 45 Mio. Fr. weiterverkauft – eine Wertvernichtung sondergleichen, Buchverlust von 145 Mio. Fr. inklusive.

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