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Blogs / Momentum 17:47 - 31.03.2014

Was im ersten Quartal performt hat

Nach Anlageklassen gab es drei Gewinner: Rohstoffe, Gold und die Frontier Markets. Kupfer hat am meisten verloren. Ein Rückblick auf das Quartal.

gateway.aspxQuelle: blogs.reuters.com/Natsuko-Waki

Laut der obigen Reuters-Grafik konnten die Rohstoffe im ersten Quartal 2014 überzeugen. Der CRB Commodities Index stieg um 9%. Interessant ist, dass gleichzeitig zwei Rohstoffe aus diesem Index zu den schlechtesten Anlagen gehören: Brent-Öl hat 2,5% verloren, Kupfer hat wegen Sorgen um die chinesische Konjunktur das schlechteste Quartalsergebnis aller Anlageklassen mit –9,4% eingefahren. Die schlechte Aussicht für Chinas Wirtschaft hat auch den Aktien in Schanghai geschadet: Sie haben im ersten Quartal 6% eingebüsst und notierten zeitweise so tief wie zuletzt im Jahr 2009.

Japanische Aktien verloren gar mehr als die chinesischen Titel und notierten 7,2% tiefer als Anfang Jahr. Auch hier haben Konjunktursorgen der Aktienperformance geschadet.

Die Frontier Markets («Grenzmärkte») konnten mit 7,2% deutlich besser abschneiden als die Aktien der etwas weiter entwickelten Schwellenmärkte. Beobachter gehen davon aus, dass den Grenzmärkten die kleinere Abhängigkeit von internationalen Kapitalabflüssen zugutekommt. Die Abneigung gegen Anlagen in Schwellenmärkten scheint sich aber zu legen – die Investoren glauben, viele günstige Gelegenheiten zu erkennen.

Während Frontier Markets normalerweise mit riskanten Investitionen assoziiert werden, konnten gerade die als sichere Häfen propagierten Anlageklassen wie Gold und Staatsanleihen Deutschlands und der USA eine besonders gute Performance verzeichnen.

Investoren können plötzlich nichts Schlechtes an der Eurozone mehr erkennen. Das half langfristigen italienischen Anleihen auf Platz vier der Rangliste: Sie sind 7% mehr wert als noch Anfang Jahr. Auch europäische Aktien können ein gutes Quartal vorweisen – der Stoxx-Index hat 3% gewonnen.

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