Unternehmen / Industrie

ABB-CFO: «Alle strukturellen Trends kommen uns entgegen»

Finanzchef Timo Ihamuotila sieht den Konzern dank der Investition in Wachstumssegmente im Vorteil. Der Strukturumbau ist abgeschlossen.

FuW hat mit ABB-CFO Timo Ihamuotila anlässlich des Kapitalmarkttages 2021 in Zürich gesprochen. Ihamuotila war zuvor beim finnischen Nokia-Konzern in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig, zuletzt als Finanzchef. Seit 2017 ist er Finanzvorstand beim Industriekonzern ABB.

Herr Ihamuotila, ABB ist dezentraler geworden und hat den Divisionen mehr Macht gegeben. Ist der Konzern nun da, wo Sie und CEO Björn Rosengren ihn haben wollen?
Das neue dezentrale operative Modell läuft, die Struktur ist sehr klar, und wir schauen, dass wir nun eine Kultur der Leistung und der Integrität aufbauen. Unsere 21 Geschäftsdivisionen sind die, die wirklich die Aktivität treiben. Auf Gruppenebene haben wir nur Funktionen wie Finanzplanung, Treasury und Steuern. Wir haben momentan wirklich keine Überschneidungen zwischen den Organisationen. Ein Beispiel: 2018 betrugen die Konzernkosten 1,1 Mrd. $, jetzt sind es rund 300 Mio. $, das ist ein riesiger Unterschied. Also in der Struktur, würde ich sagen, sind wir bereits da, wo wir hinwollen, aber in der Kultur wird es noch ein bisschen dauern.

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