Unternehmen / Industrie

Brisante Idee aus den USA für ABB

Der neue Grossaktionär Artisan hat schon ziemlich konkrete Vorstellungen, wie der Technologiekonzern weiter aufzuspalten ist.

Dem ABB-Management um CEO Ulrich Spiesshofer ist keine Ruhe gegönnt. Nur vier Monate nachdem es den Verkauf der Division Stromnetze für 11 Mrd. $ an Hitachi und eine Neuorganisation der Konzernstruktur bekannt gegeben hat, kommt ein Grossaktionär mit einer neuen brisanten Forderung. Artisan Partners, eine Investmentgesellschaft aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin, die mittlerweile einen Anteil von 3,03% an ABB besitzt, propagiert weitere Abspaltungen.

Der Schlüssel für den Erfolg des Automations- und Energietechnikkonzerns sei es, «über den Verkauf der Division Stromnetze hinauszugehen», sagt David Samra, Portfoliomanager bei Artisan, auf Fragen von «Finanz und Wirtschaft». «Das Unternehmen sollte sich noch in mindestens zwei weitere Geschäftseinheiten aufspalten.» Die grösste fundamentale Differenz bestehe zwischen der Sparte Elektrifizierungsprodukte und den anderen drei Segmenten von ABB, die grösstenteils auf Fabrikautomation fokussiert seien, führt Samra weiter aus.

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