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Unternehmen / Industrie

ABB ist krisenfest und wachstumsträchtig

Analyse | Der Elektrotechnikspezialist hält die Marge trotz stagnierendem Umsatz und Preisdruck hoch. Ein Aufschwung würde die Margen hochkatapultieren.

Erfolgsrechnung

Für die Hersteller von Grossanlagen und langlebigen Investitionsgütern wie ABB ist die Finanzkrise in ihrer akuten Phase 2008 und 2009 zumeist relativ glimpflich abgelaufen. Dank langer Durchlaufzeiten schlug die Auftragsflaute des Winters 2008/09 nur stark abgeschwächt auf den Umsatz durch. Dadurch gelang es ABB, selbst in den Krisenjahren zweistellige Ebit-Margen zu erzielen. Dass 2008 der Gewinn pro Aktie in Franken deutlich unter die Räder geriet, ist auf Währungsschwankungen und eine höhere Steuerquote zurückzuführen.

Bilanz

Nach der Unternehmenskrise um die Jahrtausendwende stand in den Folgejahren die Wiedergewinnung der finanziellen ­Solidität zuoberst auf der Prioritätenliste. 2009 verfügte ABB über mehr als 7 Mrd. $ Nettoliquidität. Danach folgte ein dezidierter Akquisitionskurs. Zwischen 2010 und 2012 wurden 28 Übernahmen für insgesamt 8,7 Mrd. $ getätigt. Das bewirkte eine Aufblähung der Bilanzsumme und einen Anstieg des Goodwills. Doch angesichts der stabilen und hohen Ertragskraft bleibt die Bilanz weiterhin solid.

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