Unternehmen / Industrie

ABB spürt Covid-19 mit voller Wucht

Analyse | Der Technologiekonzern streicht wegen der Pandemie die Jahresziele. Das Management kürzt sich den Lohn. Die Aktien tauchen.

Es war eine Frage der Zeit. Am Montag hat der Technologiekonzern ABB die Ziele für das laufende Geschäftsjahr aufgehoben und wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des tiefen Ölpreises ein schwaches erstes Quartal in Aussicht gestellt. Zudem hat die ABB-Führung angekündigt, per sofort 10% der Bezüge von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung «für die Zeit der Krise» zu kürzen. Das gab der seit Anfang März amtierende neue ABB-CEO Björn Rosengren in einer Mitteilung bekannt.

Die Aktien reagierten auf den ersten Blick scharf auf die De-facto-Gewinnwarnung. Am Montag verloren sie zeitweise mehr als 6% und notierten um 16.50 Fr. Der Kursrutsch fiel jedoch mit dem Ex-Dividende-Datum zusammen, was den Grossteil der Einbusse erklären dürfte. Denn Coronakrise zum Trotz hält ABB für 1. April an der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 fest (0.80 Fr. pro Aktie). Seit Anfang Jahr haben ABB knapp ein Viertel ihres Werts verloren.

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