Unternehmen / Energie

ABB schrumpft und belohnt ihre Aktionäre

Analyse | Die Technologiegruppe bewahrt trotz Umsatzeinbruch die Gewinnkraft. Ein grosser Aktienrückkauf stützt die Aktien.

Die nackten Zahlen sehen schlecht aus. Und doch übertrifft ABB im zweiten, dem voraussichtlich am stärksten von der Covid-Krise betroffenen Quartal die Markterwartungen durchs Band. Die Aufträge brachen zwar fast ein Fünftel ein, der Umsatz kontrahierte 14% auf 6,15 Mrd. Fr. Die Betriebsmarge (Ebita) konnte dennoch bei 10,6% gehalten werden.

«Die Gruppe war widerstandsfähiger, als ich erwartet hatte», sagt der ABB-CEO Björn Rosengren an einer Telefonkonferenz. Dennoch bleibt er mit Blick nach vorn verhalten. Im dritten Quartal soll sich der Rückgang bei den Aufträgen etwas abschwächen, der Umsatz dürfte sich aber erst im vierten wieder etwas erholen. «Die meisten Märkte werden wegen der Pandemie und tieferen Ölpreisen betroffen bleiben», sagt Rosengren.

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