Unternehmen / Industrie

ABB ist noch immer im Sturm

Analyse | Der Technologiekonzern leidet weiter unter der Pandemie, arbeitet aber deutlich profitabler. Weitere Devestitionen bringen Impulse.

Es ist keine einfache Zeit für zyklische Werte. Nach einem bereits schwierigen Vorquartal steht für ABB auch das dritte noch voll im Zeichen der Pandemie. Trotz einem soliden und den Markterwartungen entsprechenden Zahlenset konnten andere europäische Zykliker bislang besser überzeugen als ABB. Zumal angesichts der zweiten Coronawelle, die viele Länder derzeit erfasst, eine zyklische Erholung im Schlussquartal unwahrscheinlich erscheint.

Entsprechend ist der Ausblick des Elektrotechnik- und Automationskonzerns verhalten formuliert. Vor Medienvertretern macht CEO Björn Rosengren klar: «Wir erwarten einen weiterhin rückläufige Umsatzentwicklung. Die Margen werden sich aber weiter verbessern und weniger von Sondereffekten beeinträchtigt sein.» Er sieht immer noch viel Unsicherheit betreffend die Erholung. «Der Markt kommt langsam zurück. 2021 wird weniger betroffen sein», sagt Rosengren. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?