Unternehmen / Schweiz

ABB trotzt der Kosteninflation

Analyse | Der Industriekonzern verzeichnet ein zweistelliges Auftragsplus und zeigt damit Preissetzungsmacht. Die Komponentenkrise beeinflusst vor allem die Robotiksparte.

Trotz Problemen mit der Lieferkette, Lockdown in China und Kosteninflation hat der Industriekonzern ABB ein sehr solides erstes Quartal abgeliefert. Eine Dynamik, die sich bereits zuvor bei ABB abgezeichnet hat, ist, dass der Ordereingang deutlich vom verzeichneten Umsatz abweicht. Vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges hat sich dieser Spagat noch einmal zusätzlich verschärft. Denn bestellt wird bei ABB so viel wie noch nie.

Das Auftragsplus von 21% erreichte mit 9,3 Mrd. $ sogar einen Rekordwert. Der ergebniswichtige Bereich Elektrifizierung verbuchte Rekordnachfrage, die bald an die Börse gehende Division E-Mobility verdoppelte die Order sogar. Die Chipknappheit und Logistikprobleme verhindern jedoch derzeit, dass ABB die bestellten Produkte auch an die Kunden ausliefern kann. Im ersten Quartal lag der Umsatz gerade einmal 1% höher als im Vorjahr und verfehlte damit die Erwartungen. 

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