Unternehmen / Schweiz

ABB plant weitere Abspaltung

Analyse | Der Technologiekonzern beschleunigt das Wachstum und will das E-Mobilitäts-Geschäft an die Börse bringen.

ABB lässt die Krise hinter sich und arbeitet weiter am Portfolio: Mit der E-Mobilität wurde eine Division gebildet, die an die Börse gebracht werden soll. Derweil setzt sich die Erholung fort. Wie seit der Prognoseanpassung Mitte April bekannt, konnte der Elektrotechnik- und Automationskonzern das Wachstum im Startquartal deutlich beschleunigen. Auch die Profitabilität näherte sich mit 13,8% Ebita-Marge den 15%, die ABB-Konzernchef Björn Rosengren als Zielwert definiert hat.

Erstmalig gibt ABB eine quantitative Prognose für das laufende zweite Quartal ab. Demnach soll sich die Marge auf 14% ausweiten, Auftragseingang und Umsatz sollen sich um mehr als 10% verbessern. Wobei das Vorjahresquartal wegen der Krise einen ebenso grossen Rückgang zu verzeichnen hatte. Das Wachstumsziel beim Umsatz wurde bereits Mitte April auf über 5% erhöht, zuvor wurden 3 bis 5% angenommen. Ab Mitte Jahr sollen sich zudem die Prozessindustrien erholen, auch gebe es Anzeichen einer Stabilisierung im wichtigen Öl- und Gasgeschäft.

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