Unternehmen / Industrie

ABB treibt Portfolio-Bereinigung voran

Analyse | Der Verkauf des Solarwechselrichtergeschäfts ist mit hohen Kosten verbunden, macht die Division Elektrifizierung aber mittelfristig profitabler.

Solartechnik gilt als zukunftsträchtig. Trotzdem gab der Industriekonzern ABB am Dienstag bekannt, sich vom Geschäft mit Solarwechselrichtern zu trennen und es an den italienischen Solarzulieferer Fimer zu verkaufen.

Der Wechselrichterbereich von ABB setzte zuletzt 290 Mio. $ um und zählt 800 Mitarbeitende, die in Italien, Indien und Finnland in Forschung und Produktion aktiv sind. Solarwechselrichter sind Anlagen, die elektrische Spannung aus Solarmodulen umwandeln und in das Stromnetz einspeisen. Ob und welche Einnahmen aus der Transaktion an ABB fliessen, ist nicht bekannt.

Gemäss Unternehmensangaben soll die Profitabilität der Division Elektrifizierung mittelfristig rentieren. ABB wird ­wegen der Transaktion aber nicht operative Kosten von 430 Mio.$ tragen müssen. Es wird das Semesterergebnis belasten, das am 25. Juli publiziert wird.

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