Unternehmen / Industrie

ABB spürt teure Transformation

Analyse | Der Gewinn des Technologiekonzerns ist weggebrochen. Die Umsatzentwicklung ist aber widerstandsfähiger als erwartet. Der CEO-Job ist noch zu haben.

Der Transformationsprozess, den ABB zurzeit durchmacht, hinterlässt tiefe Spuren. Im zweiten Quartal büsst der Technologiekonzern wegen Sonderkosten einen Grossteil seines Gewinns ein. Auch die Betriebsmarge hat wie erwartet kontrahiert. Auftragseingang und Umsatzentwicklung erweisen sich derweil als relativ widerstandsfähig, zumal die Division Robotik & Automatisierung stark unter der Verlangsamung der globalen industriellen Nachfrage leidet.

Entsprechend verhalten äussert sich ABB-Präsident und Ad-interim-CEO Peter Voser mit Blick nach vorn: «Wir erwarten kurzfristig weiter Gegenwind», erklärt er an einer Telefonkonferenz, stellt aber gleichzeitig ein leichtes Umsatzwachstum für das Gesamtjahr in Aussicht, wobei es hauptsächlich aus dem Auftragsbestand von rund 14 Mrd. $ stammen soll. Voser stellt auch eine verbesserte Profitabilität in Aussicht.

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