Unternehmen / Industrie

ABB strahlt Zuversicht aus

Analyse | Das Industriekonglomerat hebt die Mittelfristprognose an. Die Sparte E-Mobility wird in Zürich an die Börse gehen.

Der Industriekonzern ABB hat sich in den vergangenen Jahren radikal umgestellt und dezentralisiert. Die Devise heisst: weniger Konglomerat. Die entscheidenden Geschäftsfelder für den Grosskonzern in Zukunft sind die Sparten Elektrifizierung und Automatisierung, wie er am Dienstag am Kapitalmarkttag in Zürich bekannt gegeben hat.

Aufgrund struktureller Trends sieht ABB den Bereich nachhaltige Mobilität als Wachstumstreiber. Der Konzern will nicht nur E-Autos mit Energie versorgen, sondern auch Lastkraftwagen, Busse, Züge und Schiffe. Mit einem Wachstum von 17% im laufenden Jahr hat er hier den Markt, der um nur 10% gewachsen ist, überholt und sieht sich als Marktführer. «Das gibt uns natürlich Vertrauen», sagte ABB-CFO Timo Ihamuotila im Gespräch mit FuW. Ihamuotila pocht zudem auf strukturelle Treiber wie höhere CO2-Preise, Onshoring, Arbeitskräftemangel. «Alle grossen Megatrends spielen uns derzeit in die Hände», so der Finanzvorstand.

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