Unternehmen / Industrie

ABB nimmt nur langsam Fahrt auf

Analyse | Der Elektrotechnik- und Automationskonzern übertrifft die Erwartungen im ersten Quartal. Die Diskussion um eine Aufspaltung sieht CEO Ulrich Spiesshofer vom Tisch.

Das erste Jahr der neuen ABB läuft. Doch mit einer klaren Wachstumsbeschleunigung will es noch nicht recht klappen. Werden Wechselkurseffekte ausgeklammert, konnte der Konzern den Umsatz im ersten Quartal lediglich um 1% vergrössern. Ein Aufbruch sieht anders aus. Doch das genügt, um die in den vergangenen Wochen gesenkten Markterwartungen zu übertreffen. CEO Ulrich Spiesshofer bezeichnet die bescheidene Wachstumsrate als «gutes Resultat», besonders angesichts des mageren Auftragsbestands aus den Vorperioden.

Wichtiger sei die erwachende Dynamik beim Auftragseingang, sagt Spiesshofer. Sie stimmt tatsächlich hoffnungsvoll. ABB hat beim Auftragseingang über alle Divisionen hinweg 6% auf 9,8 Mrd. $ zugelegt. Das umfasst sowohl die Basisaufträge – das sind kleinere Aufträge bis 15 Mio. $ – wie auch grössere. Doch im Gegensatz zu den Basisaufträgen, von denen 5% mehr verzeichnet wurden, lassen die Grossaufträge immer noch auf sich warten. Das Book-to-Bill-Verhältnis verbesserte sich dennoch auf 1,13, nach 1,07 in der Vorjahresperiode.

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