Unternehmen / Industrie

Neue Wirren um Comet

Analyse | Konzernchef René Lenggenhager, im Amt seit Mai 2017, verlässt das Unternehmen per sofort. Die Aktien büssen ein.

Das einst erfolgsverwöhnte Technologieunternehmen Comet kommt nicht aus den Problemen heraus. Erst vor knapp zwei Monaten machte das Unternehmen mit einer Kampfwahl um das VR-Präsidium von sich reden. In einer äusserst knappen Ausmarchung setzte sich Heinz Kundert, der Kandidat des grossen Investors Veraison, gegen den Kandidaten des Verwaltungsrats, den deutschen Christoph Kutter, durch.

Nun gibt es schon einen Abgang auf oberster Stufe zu verzeichnen: Konzernchef René Lenggenhager, erst seit Mai 2017 im Amt, hat dem VR am Donnerstag, für Aussenstehende überraschend, seine sofortige Kündigung mitgeteilt. Gemäss einer Medienmitteilung von Comet verlässt Lenggenhager das Unternehmen «aus persönlichen Gründen», er wolle sich «neu orientieren». Das Unternehmen wollte dazu keine weiteren Angaben machen. Gleichzeitig kündigt auch Personalchefin Prisca Hafner. Sie war vor eineinhalb Jahren von Lenggenhager eingestellt worden.

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