Unternehmen / Ausland

ABN-Amro-Verfahren könnte Folgen für UBS-Chef haben

Die niederländische Bank muss 480 Mio. € zahlen. Werden drei Ex-Manager strafrechtlich verfolgt, hätte das wohl Einfluss auf das Verfahren gegen Ralph Hamers.

Helmut Hetzel

Der Geldwäscheskandal bei der niederländischen ABN Amro geht in die nächste Runde. Die Bank, an der der niederländische Staat mit 56% die Mehrheit des Kapitals hält, einigte sich mit dem niederländischen Fiskus und der Staatsanwaltschaft jetzt auf einen aussergerichtlichen Vergleich. Sie zahlt ein Bussgeld von 480 Mio. €, weil sie mindestens sechs Jahre lang das Weisswaschen krimineller Schwarzgelder über ihre Konten nicht verhindert und damit gegen bestehende gesetzliche Geldwäscheregelungen verstossen hat. Damit ist der Fall aber noch nicht abgeschlossen – und könnte auch Auswirkungen bis in die Schweiz haben, konkret für UBS-Chef Ralph Hamers.

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