Unternehmen / Finanz

Neue Verlässlichkeit bei Credit Suisse

Operativ zeigt die Grossbank im zweiten Restrukturierungsjahr deutliche Fortschritte. Ein Abschreiber führt dennoch zum dritten Milliardenverlust in Folge.

Gesagt – getan. Am 30. November hat das CS-Management am Investorentag der Grossbank das Jahresergebnis 2017 vorhergesagt. Am Mittwoch hat es geliefert: Der Vorsteuergewinn von 1,8 Mrd. Fr. für 2017 traf die Prognosen exakt. Dass am Schluss dennoch ein Verlust von fast 1 Mrd. Fr. resultierte, war ebenso erwartet worden. Denn die US-Steuerreform schmälerte den Wert der dortigen CS-Steuerguthaben um rund 2,3 Mrd. Fr. Die hat die Grossbank dem vierten Quartal belastet, was die gesamte Jahresrechnung ins Minus riss.

Nach einem milliardenschweren Abschreiber 2015 und einer Milliardenbusse 2016 führte dies bei der Credit Suisse zum nunmehr dritten Milliardenverlust in Folge.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Andreas J. Schlegel 18.02.2018 - 15:25

Und was ist mit dem Leverage Ratio? Dieser Kommentar ist unvollständig und ungenügend.