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Vergütungstraktanden beherrschen die GV-Saison. Pensionskassen müssen, andere Anleger dürfen mitentscheiden.

An vielen Tagen im April und Mai halten gleich mehrere kotierte ­Unternehmen parallel die gesetzlich vorgeschriebene ordentliche Generalversammlung ab. Für marktbreit diversi­fizierte Aktionäre ist es unmöglich, an jeder Veranstaltung teilzunehmen.

Institutionelle Anleger, die an 50, 80 oder gar 100 Schweizer Börsenunternehmen beteiligt sind, beauftragen den unabhängigen Stimmrechtsvertreter mit ihrer Ja-Nein-Instruktion oder lassen die Aktienstimmen verfallen. Pensionskassen und weitere dem BVG-Gesetz unterstellte Vorsorgeträger haben nach der Annahme der «Minder-Initiative» spätestens ab 2015 die Pflicht, ihre Aktienstimmen zu nutzen.

Mitbestimmen sollte jedoch mehr sein als nur lästige Pflicht – besonders, wenn eine passive bzw. indexkopierende Strategie des Dauerhaltens von bspw. allen SMI-Unternehmen verfolgt wird. Ein Anleger, der auf Selektion verzichtet, müsste konsequenterweise alles Interesse haben, durch Mitbestimmung eine langfristig ­gedeihliche Entwicklung jedes Indexunternehmens durchzusetzen.

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