Unternehmen / Ausland

Abwicklung der Hypo Alpe Adria rückt näher

Die staatliche österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria (HAA) sollte über eine Sondergesellschaft abgewickelt werden. Rund 17,8 Mrd. € an faulen Assets sollen dort zur zeitlich gestreckten Veräusserung eingebracht werden.

Zur Bildung einer Sondergesellschaft für die Hypo Alpe Adria (HAA) rät die zuständige Taskforce unter Vorsitz des österreichischen Notenbankgouverneurs Ewald Nowotny. Die Alternative eines Insolvenzverfahrens käme zu teuer und wäre auch rechtlich nicht machbar, weil die Haftungsverpflichtungen des Bundeslandes Kärnten gegenüber HAA-Anleihen mündelsicher seien, also auf jeden Fall eingehalten werden müssten, betonte Novotny.

Die HAA-Sondergesellschaft sollte in der Rechtsform einer AG oder einer GmbH – jedoch ohne Bankstatus – gegründet werden. Dieses Abwicklungsverfahren würde die österreichische Staatsschuld um das HAA-Vermögen von 17,8 Mrd. € auf 80% des Bruttoinlandprodukts BIP erhöhen. Die Defizitquote stiege um 1,2 Prozentpunkte und könnte die Maastricht-Obergrenze von 3% des BIP übersteigen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare