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Achtung, Baustelle – die europäische Währungsunion

Knapp zehn Jahre nach dem Ausbruch der Schuldenkrise in der Eurozone geht es den damaligen Sorgenkindern mehrheitlich besser. Aber nicht alle sind über den Berg.

Die Euroländer versuchen, aus der Krise zu lernen. Frankreich will den Rettungsschirm ESM – den Europäischen Stabilitätsmechanismus – institutionell stärken und zu einem europäischen Währungsfonds ausbauen. Doch mit Mitteln von 700 Mrd. € ist der ESM weit davon entfernt, ein Schwergewicht wie Italien retten zu können.

Der Multimilliardenschuldenberg der Mitgliedsländer ist nach wie vor ein ungelöstes Problem in der Währungsgemeinschaft. Gemäss der Maastrichter Maxime des ausgeglichenen Staatshaushalts darf das Defizit maximal 3% des Bruttoinlandprodukts erreichen und dürfen die Schulden 60% des BIP nicht überschreiten. Vor ­allem Letzteres erfüllen nur wenige Staaten. Deshalb lautet die Devise in Brüssel: Alles ist im grünen Bereich, solange die Schulden nicht steigen.

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