Unternehmen / Gesundheit

ADC Therapeutics dämmt Verlust ein

Das Biotech-Unternehmen kann dank höheren Einnahmen mit seiner Krebstherapie Zynlonta den Verlust erneut reduzieren.

(AWP) Das Westschweizer Biotechnologie-Unternehmen ADC Therapeutics (ADCT 7.39 +1.79%) hat in den ersten drei Monaten 2021 dank Umsätzen mit seiner Krebstherapie Zynlonta mehr Erlöse erzielt als im Vorjahresquartal. Der Verlust konnte ebenfalls eingedämmt werden und das Unternehmen erhält einen neuen CEO.

Konkret fuhr ADC im abgelaufenen Quartal 16,5 Mio. $ an Umsatz ein. Sie sind ausschliesslich dem Mittel Zynlonta zuzuschreiben, das in den USA seit April 2021 durch eine beschleunigte Zulassung eingesetzt werden darf. Zynlonta wird zur Behandlung des refraktären diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms eingesetzt, einer bösartigen Erkrankung des lymphatischen Systems.

Unter dem Strich blieb im Startquartal ein bereinigter Nettoverlust von 16,7 Mio. $ übrig, nachdem das Unternehmen im Vorjahresquartal noch ein Minus von knapp 57 Mio. gemeldet hatte.

Um die derzeit laufenden Forschungsprogramme zu finanzieren, standen dem Unternehmen per Ende 2021 liquide Mittel in Höhe von rund 431 Mio. $ zur Verfügung. Per Ende 2021 meldete ADC hier einen Wert von 466,5 Mio.

Darüber hinaus meldet ADC die Stabsübergabe des CEO-Posten von Chris Martin an Ameet Mallik. Martin soll den Angaben zufolge dem Unternehmen als nicht-exekutives Mitglied Verwaltungsrates und Vorsitzender des Wissenschafts- und Technologieausschusses erhalten bleiben.

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