Unternehmen / Gesundheit

Addex verschafft sich Luft

Analyse | Die Biotech-Gesellschaft konnte unter privaten Investoren rund 3 Mio. Fr. sammeln. Das bringt sie durch dieses und kommendes Jahr. Die grundsätzlichen Probleme sind jedoch nicht gelöst.

Addex kann ihre Arbeit vorerst fortführen. Das in Liquiditätsschwierigkeiten steckende Biotech-Unternehmen hat am Montag über eine Privatplatzierung neue Mittel im Umfang von 3 Mio. Fr. beschafft. Insgesamt verfügt es nun über 3,9 Mio. Fr. Gemäss Addex reicht das, um bis Ende 2018 durchzuhalten.

«Die Aktien gingen an Fonds und reiche private Investoren», sagt Addex-CEO Tim Dyer. Die Transaktion durchgeführt hat eine Investmentgesellschaft Namens Herculis Partners. Sie wurde 2009 von Schweizer und russischen Unternehmern gegründet.

Phase-II-Studie für Dipraglurant bei Dystonie gesichert

Mit dem Geld ist die Finanzierung der klinischen Studie der Phase II (erster Wirksamkeitsnachweis) für das Kernprodukt Dipraglurant zur Behandlung der neurologischen Erkrankung Fokale zervikale Dystonie gesichert. Auch kann Addex mit dem Geld eine klinische Studie der Phase I (Evaluation der Sicherheit) bei ihrem zweiten Produkt, ADX71149 zur Behandlung von Epilepsie, durchführen.

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