Unternehmen / Konsum

Adecco hält Schaden in Grenzen

Analyse | Die Stellenvermittlerin schlägt sich besser als erwartet und schreibt im zweiten Quartal gar einen Mini-Gewinn. Die Aktien brauchen Geduld.

«Diese Zeiten sind beispiellos», eröffnet Adecco-CFO Coram Williams das Gespräch mit FuW. Tatsächlich hat die Stellenvermittlerin infolge des praktischen Stillstands der Wirtschaft in vielen Ländern ein turbulentes Halbjahr hinter sich. Der Umsatz fiel organisch beinahe um ein Fünftel. Im schlimmsten Monat April betrug das Minus insgesamt gar 28%.

Immerhin: Damit sind der Rückgang und der Umsatz im zweiten Quartal nicht ganz so vernichtend ausgefallen wie von Analysten befürchtet. Dieses Muster hatte sich schon bei den Konkurrenten Randstad (–25%) und Manpower (–28%) gezeigt. Zuletzt zeigten sich erste Zeichen der Erholung. Im Juni lag das Minus noch bei 26% gegenüber dem Vorjahresmonat, im Juli habe sich der positive Trend fortgesetzt. Zudem konnte Adecco einen Verlust abwenden. Auf Stufe Ebita – vor Amortisationen – resultierte ein kleiner Gewinn. Die entsprechende Marge lag bei 1,8%.

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