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Adecco steckt sich neue Ziele

Der Personaldienstleister gibt sich am Investorentag zuversichtlich das erste Quartal betreffend. Alle drei Geschäftsbereiche erhalten neue Mittelfristziele.

(AWP) Adecco (ADEN 32.68 -0.03%) bestätigt im Vorfeld eines Investorentags seine Mittelfristziele und nennt neu Ziele für alle drei Geschäftsbereiche. Der Personaldienstleister sieht sich ausserdem auf Kurs, die für das erste Quartal genannten Eckwerte zu erreichen.

Dies gelte trotz der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Bei der Vorlage der Jahreszahlen im Februar war für das laufende erste Quartal ein «soliden» Umsatzwachstum im Jahresvergleich und eine «leichte» sequenzielle Verbesserung in Aussicht gestellt worden. Bei der Marge würden sich derweil die anhaltenden Investitionen – insbesondere in Adecco – widerspiegeln. Diese sollen sich dann mittelfristig positiv auswirken.

Adecco bestätigt denn auch die Mittelfristziele, die eine Ebita-Marge von 3,0 bis 6,0% über den Zyklus vorsehen. Dies wird jedoch neu mit dem Zusatz ergänzt, dass man «in Sichtkontakt» zu den 6% sei, nachdem im Vorjahr bereits ein branchenführender Wert von 4,6% erreicht worden sei.

Bestätigt werden ausserdem die beiden anderen Mittelfristziele, also die «duale Wachstumsstrategie» mit angepeilten Marktanteilsgewinnen bei der Temporärarbeitstochter Adecco und Wachstumsinvestitionen in den beiden anderen Bereichen LHH und Akkodis.

Höhere Margen bei LHH und Akkodis

Neu gibt es zudem konkrete Ziele für jeden der drei Bereiche. So soll Adecco – wie der Gesamtkonzern – über den Zyklus eine Ebita-Marge von 3 bis 6% und eine jährliche Wachstumsrate über dem BIP erreichen.

Beim Bereich LHH, der Fachkräftevermittlung, Weiterbildungen und Karriereberatungen anbietet, wird eine Marge von 7 bis 10% angepeilt und ein jährliches Wachstum von 6 bis 9%.

Und der dritte Bereich Akkodis, der derzeit aus der eigenen Technologietochter Modis und der zugekauften belgischen Akka entsteht, soll eine Marge von ebenfalls 7 bis 10% und ein jährliches Wachstum von «rund 6% oder mehr» erreichen, wie es in der Mitteilung heisst. Die neue Tochter soll unter anderem beim Outsourcing von Forschung & Entwicklung punkten.

Bekräftigt wird ausserdem, dass konzernweit ein starker Cashflow erreicht werden soll mit einer sogenannten Conversion Ratio von 90%. Dies solle dann auch «attraktive» Ausschüttungen an die Aktionäre ermöglichen.

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