Es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass die Bevölkerung in den Industrieländern seit Jahrzehnten einem Alterungsprozess unterworfen ist. Eher überraschend mag die Erkenntnis sein, dass dieser Trend auch global gültig ist. Noch vor 70 Jahren betrug der Anteil der unter 20Jährigen an der Weltbevölkerung 44%. Bis 2020 ist dieser Anteil auf noch ein Drittel geschrumpft. Bei einer globalen Bevölkerung von rund 7,7 Mrd. Menschen entspricht dies 2,6 Mrd. Gleichzeitig ist der Anteil der über 80jährigen von 0,05 auf 1,9% gestiegen. Erwartungsgemäss weisen Europa und die USA die älteste Bevölkerung auf. In der Schweiz ist die Alterung wesentlich weiter fortgeschritten als auf globaler Ebene. Obwohl die Altersabstufungen nicht identisch sind, ist die Lage klar: Der Kategorie der unter 20Jährigen gehörten 2019 lediglich 20% an; diejenige der über 65Jährigen umfasst dafür fast 19%, wesentlich mehr als im globalen Schnitt. Das gilt ausgeprägt auch für die Menschen mit über 80 Lenzen, ihr Anteil in der Schweiz ist fast drei Mal so hoch wie global. Gemessen am Anteil der über 65Jährigen weist Japan mit 28% die älteste Bevölkerung auf, gefolgt von Italien mit gut 22%. Die Schweiz folgt im vorderen Mittelfeld. Nur: Diesem Trend wird in der Altersvorsorge hierzulande kaum Beachtung geschenkt, das System ist auf eine jüngere Bevölkerung ausgerichtet – höchste Zeit, dass sich dies ändert.