Unternehmen / Gesundheit

Aevis Victoria steigert sich zum Jahresstart

Die Aevis-Victoria-Gruppe legt im ersten Quartal beim Umsatz zu. Gewachsen ist die Spital- und Hotelbetreiberin organisch und dank Zukäufen.

(AWP) Die Aevis-Victoria-Gruppe hat im ersten Quartal 2019 den Umsatz gesteigert – sowohl organisch als auch dank Akquisitionen. Die durch die Dekonsolidierung der Infracore vorhandenen liquiden Mittel sollen nun für die Rückzahlung einer im Juni fälligen Anleihe verwendet werden.

Konkret legte der Umsatz von Januar bis März 2019 um 11,2% auf 177,3 Mio. Fr. zu. Neben dem organischen Wachstum von 6,5% haben Akquisitionen mit insgesamt 7,4 Mio. Fr. zum Wachstum beigetragen, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte.

Zugelegt hat Aevis (GSMN 13.4 1.52%) dabei in der Sparte «Swiss Medical Network», deren Umsatz im ersten Quartal um 12% auf 159,6 Mio. Fr. wuchs. Das organische Wachstum lag bei 8,1%. Im vergangenen Jahr hatte Aevis die Expansion in der Schweiz mit der Übernahme der Privatklinik Siloah und zweier medizinischer Zentren in Solothurn und Zürich-Oerlikon fortgesetzt.

Im ersten Quartal 2019 habe man nun die Eröffnung eines Tagesspitals in der Clinique Générale Beaulieu in Genf feiern können. Im zweiten Quartal soll ein medizinisches Zentrum mit Radiologie in der Clinique de Valère in Sion (VS) sowie im vierten Quartal die Inbetriebnahme eines neuen Spitals in der Clinique Villa im Park de Rothrist (AG) folgen.

Umsatz im Hotelsegment stabil

Der Umsatz im Hotelsegment blieb mit 12,5 Mio. Fr. derweil stabil. 2019 setzt Aevis die Hoffnungen hier auf das Eden au Lac in Zürich, das derzeit renoviert wird, und in der zweiten Jahreshälfte seine Türen wieder öffnen wird.

Aevis hatte im vergangenen Jahr aus dem Verkauf einer Beteiligung am Spital-Infrastrukturunternehmen Infracore einen Gewinn von 80 Mio. Fr. erzielt. Wie die Gruppe am Dienstag mitteilte, verfügt sie nun über ausreichend liquide Mittel, um eine im Juni 2019 fällige Anleihe in Höhe von 145 Mio. Fr. zurückzuzahlen. Damit würden sich der künftige Finanzaufwand und die Schulden «drastisch» reduzieren, hiess es weiter.

Wie bereits bekannt ist, will die Gruppe den Gürtel dieses Jahr weiterhin eng schnallen. Nach einem Sparprogramm über 15 Mio. Fr. im vergangenen Jahr führt sie derzeit ein Optimierungsprogramm durch. Bis Ende 2019 sollen so die jährlichen Kosten um weitere 20 Mio. Fr. gesenkt werden.

Die komplette Historie zu Aevis Victoria finden Sie hier. »

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