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Aevis Victoria steigert Umsatz und Gewinn deutlich

Die in Privatkliniken und Luxushotels engagierte Aevis Victoria erhöht im ersten Quartal den Umsatz 62% auf 316 Mio. Fr.

(AWP) Die Aevis-Victoria-Gruppe hat im ersten Quartal 2022 wieder deutlich mehr umgesetzt. Dabei profitierte die Beteiligungsgesellschaft besonders im Hotel-Geschäft von der Aufhebung aller Corona-Massnahmen. Zudem habe der Verkauf der Medgate-Beteiligung zu einem bedeutenden Gewinn geführt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Konkret steigerte Aevis (AEVS 17.90 -0.56%) Victoria von Januar bis März den Umsatz um 62% auf 316 Mio. Fr. Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag derweil mit 65,1 Mio. fast fünf Mal so hoch wie im Vorjahr – 47,1 Mio. nahm Aevis Vitoria allerdings allein durch den Verkauf der Medgate-Beteiligung ein.

Das Geschäft mit Privatkliniken habe dabei von einer deutlichen Erweiterung des Konsolidierungskreises im zweiten Halbjahr 2021 profitiert, heisst es im Communiqué. So seien die Beteiligungen an der Hôpital du Jura bernois SA (auf 52%), der Rosenklinik AG (100%) und der Klinik Pyramide am See AG (100%) aufgestockt und 80% von elf Xundheitszentren der Ärztekasse übernommen worden. Der Gesamtumsatz von Swiss Medical Network erreichte im ersten Quartal 225 Mio. Fr., was einem Wachstum von 30% entspricht.

Gleichzeitig habe sich das Hotel-Geschäft, bestehend aus zehn 4- und 5-Sterne-Hotels in der Schweiz, von den pandemiebedingten Reiseeinschränkungen und temporären Schliessungen im Vorjahr erholt. Das organisches Wachstum lag hier bei satten 146% und der Hospitality-Umsatz fiel mit 41 Mio. Fr. mehr als doppelt so hoch aus. Der Erwerb des Boutique-Hotels L’Oscar in London von Ende März 2022 habe derweil noch keine Auswirkungen auf die Resultate des ersten Quartals gehabt.

Für das Gesamtjahr 2022 rechnet die Beteiligungsgesellschaft mit «signifikanten» Dividenden und Kapitalgewinnen. Die sollte eine Fortsetzung und Intensivierung der ordentlichen Dividendenpolitik im Jahr 2023 ermöglichen, heisst es. Für das Geschäftsjahr 2021 wurde an die Aktionäre nach dem Dividendenverzicht im Vorjahr ein Franken je Aktie ausgeschüttet.

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