Unternehmen / Immobilien

Aevis Victoria will Immobilienteil abspalten

Der Hauptplan lautet, den Immobilienbereich mit den Luxushotels Victoria-Jungfrau und Eden au Lac an die Börse zu bringen, um Wert zu schaffen.

Andreas kälin und André Kühnlenz

Die Klinik- und Hotelgruppe Aevis Victoria sorgt für Unruhe. Die «Berner Zeitung» hat jüngst geschrieben, «der prunkvolle Bau des Hotels Victoria-Jungfrau in Interlaken könnte bald neue Besitzer erhalten». Denn im Ende März publizierten Geschäftsbericht 2017 heisst es, das Unternehmen evaluiere «verschiedene strategische Optionen für das Immobiliensegment, um Wert für die Aktionäre zu schaffen».

Gemäss Informationen der «Finanz und Wirtschaft» lautet der Plan von Aevis Victoria, das Immobilienportfolio an die Börse zu bringen. Dabei wollen die bestimmenden Gruppenaktionäre, Antoine Hubert und Michel Reybier, die Kontrolle über die 45 Liegenschaften mit den Luxushotels Victoria-Jungfrau und Eden au Lac in Zürich keinesfalls aus der Hand geben. Ein Gruppensprecher bestätigt dies auf Anfrage der FuW insofern, als er «die Kotierung des Immobiliensegments oder Teilen davon» als eine der verschiedenen Optionen bezeichnet. Kein Thema ist seinen Aussagen zufolge ein Verkauf.

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