Unternehmen / Schweiz

Aevis brüsk gebremst

Analyse | Die Privatspital- und Luxushotelgruppe ist zwischen Hammer und Amboss. Die Dividende fällt aus.

Zwischen Schliessung und drohender Überlastung: Aevis, Betreiber von Luxushotels und Privatkliniken, ist durch die Coronakrise besonders gefordert. Begonnen hat das Jahr mit einem Umsatzplus von 3% bis Ende Februar noch gut.

Doch nun setzt das Unternehmen alle Hebel in Bewegung, um ausreichend Liquidität zu halten. Die Aktionäre, allen voran Unternehmer Michel Reybier und CEO Antoine Hubert mit einem Kapitalanteil von 76%, müssen auf eine Dividende für 2019 verzichten. Zudem werden Kapitalinvestitionen gestoppt.

Hubert versicherte an einer Videokonferenz: «Aevis hat genug Liquidität.» Per Ende 2019 waren rund 40 Mio. Fr. flüssige Mittel in der Bilanz. Dazu kämen etwa 90 Mio. Fr. unausgeschöpfte Kreditlinien bei Banken, ergänzte der CEO. Die Ende Juni fällige Anleihe über 55 Mio. Fr. könne bedient werden. Im Juni 2021 wird der nächste Bond, im weit grösseren Umfang von 150 Mio. Fr., zur Rückzahlung fällig.

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