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Affäre Hildebrand: Schuldspruch für Bankmitarbeiter und Anwalt

Mit der Entwendung der privaten Kontodaten des ehemaligen SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand wurde das Bankgeheimnis verletzt, urteilt das Bezirksgericht Zürich.

(AWP) Zwei Schuldsprüche in der Affäre Hildebrand: Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch den IT-Bankmitarbeiter, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte, wegen Verletzung des Bankgeheimnisses verurteilt, den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei wegen Gehilfenschaft.

Einen aussergesetzlichen Rechtfertigungsgrund für die Verletzung des Bankgeheimnisses gebe es nicht. Beiden Beschuldigten wären andere Wege offengestanden. Der IT-Mitarbeiter hätte sich an bankinterne Stellen wenden müssen, Lei an die Aufsichtsbehörde der Schweizer Nationalbank (SNB), sagte der Richter.

Der Einzelrichter verhängte zwei bedingte Strafen: Der ehemalige Bankmitarbeiter erhielt eine Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu 30 Fr., Lei eine solche von 120 Tagessätzen zu 340 Fr..

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