Märkte / Derivate

Aggressiver Preiskampf bei passiven Anlagen

In den USA gibt es bereits den Gratis-Fonds. Auch hierzulande kosten ETF immer weniger.

Der Wirbel war gross, als die Fondsgesellschaft Fidelity Investments Anfang August mit zwei gebührenlosen Indexfonds für US-Privatanleger auf den Markt kam. «Der Gratis-Indexfonds ist endlich da», frohlockte die Tageszeitung «USA Today». «Fidelity startet Ära des kostenlosen Anlegens,» schrieb das Nachrichtenportal Bloomberg. Die Aktien von Konkurrenten wie BlackRock, State Street oder T. Rowe Price gaben auf die Nachrichten hin deutlich nach.

Tatsächlich sind die beiden kostenlosen Fidelity-Fonds ein Novum. Doch ein so grosser Schritt ist die Senkung der Verwaltungsgebühr auf null nicht. Schon zuvor kosteten die günstigsten US-ETF und Indexfonds nur noch 0,03% pro Jahr. Normalerweise wirft eine Gebührensenkung um 3 Basispunkte keine so hohen Wellen. Doch eine Reduktion auf null hat Symbolkraft. «Gratis» wirkt auf Konsumenten wie auf Anleger anders als «sehr günstig». Entsprechend erfolgreich sind die beiden kostenlosen Aktienfonds gestartet. Schon nach einem Monat sind ihnen laut Fidelity insgesamt 1 Mrd. $ zugeflossen.

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