Unternehmen / Immobilien

Agilität sichert im Immobiliensektor Erfolg

Nach den Halbjahreszahlen sind die Unternehmen zuversichtlich. Das Bewertungsniveau ist allerdings hoch, was dem Kursspielraum Grenzen setzt.

Die Semesterberichte der kleineren an der SIX kotierten Immobiliengesellschaften zeigen ein vorwiegend zuversichtliches Bild. Den meisten gelang es, den Leerstand zu senken und die Mieteinnahmen zu steigern. Unterschiede gibt es im Entwicklungsstand der Projektpipeline. Um die anspruchsvolle Marktlage zu meistern, sind solche Perspektiven eine Grundvoraussetzung. Kursgewinner seit Anfang Jahr waren aber zwei Gesellschaften in Spezialsituationen.

Gut unterwegs ist Zug Estates. Der Leerstand konnte von 1,8 auf 1,4% gesenkt werden, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Es seien «operative Anstrengungen notwendig, um den Leerstand zu halten», sagte Finanzchef Mirko Käppeli an einer Telefonkonferenz. Im Portfolioausbau steht bis 2020 das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz im Fokus. Ein erster Ertragssprung ist für 2018 zu erwarten. Dereinst werden auf dem Areal 1500 Menschen wohnen, 2000 studieren und 2500 arbeiten. Im Gartenhochhaus Aglaya sind zwei Jahre vor Bezug bereits über 50% der Wohnungen verkauft oder reserviert.

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