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Unternehmen / Finanz

AHV-Schatz noch 34 Mrd. Fr. wert

Der Fonds der staatlichen Alters- und Invalidenvorsorge hat letztes Jahr an Wert eingebüsst. Im Januar hat er Terrain zurückgewonnen. Weshalb das dennoch längst nicht reicht.

Seit 1948 führt die Schweiz einen Staatsfonds. Damals mit der Gründung der staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV lancierte die Eidgenossenschaft den Ausgleichsfonds, der seither durch Beitrags- und Anlageüberschüsse auf über 34 Mrd. Fr. gewachsen ist. Im vergangenen Jahr hat er 4,2% an Wert verloren.

Grund dafür sind die rückläufigen Preise von Aktien und Anleihen. Der Fonds, der heute unter der Bezeichnung Compenswiss geführt ist, hält zwei Drittel des Vermögens in ausländischen sowie schweizerischen Obligationen. Aktien machen 22% der Anlagesumme aus, Immobilienanlagen weitere 9%.

Compenswiss-Geschäftsführer Eric Breval sagte an der Jahreskonferenz, im Januar hätten die günstigen Bewegungen an den Finanzmärkten einen grossen Teil des Mankos wieder eingebracht. Die obligationenlastige Anlagestrategie begründete er damit, dass der Fonds jederzeit alle Rentenpflichten der Alters-, Invaliden- und Erwerbsersatzversicherungen garantieren müsse.

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