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Aktie im Blickpunkt

Tiefer Fall für EasyJet.

Carlo Emanuele Frezza

EasyJet hat keine einfachen Monate hinter sich. Zu sehr belastet die anhaltende Pandemie noch immer das Geschäft. Die Reisebeschränkungen in Grossbritannien sind im Vergleich zu anderen Ländern noch immer restriktiv. Deshalb darf der britische Billigfluganbieter seine Kapazitäten noch nicht ganz ausschöpfen. Das zeigt sich gut an der Anzahl beförderter Passagiere. Von Juli bis September bot EasyJet lediglich 57% der Vorkrisenkapazität an, während Rivale Ryanair im August 75% der Passagiere des Vergleichsmonats an Bord hatte und Wizz Air mehr als 85%.

Um die Krise schneller hinter sich zu lassen und sich für allfällige weitere Rückschläge zu rüsten, gibt EasyJet nun neue Aktien aus und hofft, damit gut 1,4 Mrd. € einzusammeln. Das entspricht rund einem Drittel ihres bisherigen Börsenwerts. Zusätzlich hat sich die Airline für die kommenden vier Jahre eine neue Kreditlinie über gut 340 Mio. € gesichert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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