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Aktie im Blickpunkt: Philips

Die Probleme mit Beatmungsgeräten wachsen.

Helmut Hetzel, Den Haag

Die fehlerhafte Produktion von Beatmungsgeräten hat den niederländischen Gesundheits- und Elektronikkonzern Philips in eine Krise gestürzt. Die Beatmungsgeräte von Philips «Dreamstation» drohen zu einem Albtraum für das Unternehmen zu werden.

Philips-CEO Frans van Houten hat zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten vor den negativen Folgen der technischen Probleme mit den «Traumstationen» gewarnt. Er kündigte einen Umsatz- und Gewinnrückgang für 2021 und neue Rückstellungen in Höhe von 225 Mio. € an.

Damit legt Philips nun bereits 725 Mio. € zurück für die Schäden, die die Beatmungsgeräte verursachen können und daraus resultierende Klagen und Schadensersatzforderungen von Patienten. Philips rechnet damit, weltweit 5,2 Mio. Beatmungsgeräte zurückrufen zu müssen. Bisher hiess es, die Rückrufaktion werde rund 4 Mio. Geräte betreffen.

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