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Aktie im Blickpunkt

Gazprom stellt Nord Stream 2 fertig und profitiert von steigenden Energiepreisen.

Beatrice Bösiger

Gazprom steht kurz vor dem Ziel. Drei Jahre wurde gebaut, nun soll schon bald Gas durch die wohl umstrittenste Pipeline der Welt fliessen. Ab Oktober wird Nord Stream 2 Gas von Russland nach Deutschland transportieren.

Bis der russische Staatskonzern, der die Pipeline betreibt und auch Gas dafür liefert, die endgültige Kapazität von 55 Mrd. Kubikmetern jährlich nutzen kann, braucht es allerdings noch eine Zertifizierung der deutschen Behörden. Experten gehen daher davon aus, dass der Vollbetrieb erst Ende Jahr möglich sein wird.

Die Projektgesellschaft Nord Stream 2 gehört dem russischen Gasmonopolisten. Die Baukosten der Pipeline, die eine Länge von 1230 km hat, werden auf rund 11 Mrd. $ beziffert. Auf Gazprom entfällt die Hälfte der Finanzierung. Shell, die deutsche Uniper, Wintershall, Dea, die französische Engie und OMV aus Österreich teilen sich den Rest. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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