Unternehmen / Ausland

Aktie im Blickpunkt: Hornbach

Der Betreiber von Bau- und Gartenmärkten steht nach vorläufigen Quartalszahlen unter Druck.

Giuliano Ligi

Zwar bestätigte die Hornbach-Gruppe in der Nacht auf Dienstag die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2022/23. Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe Ebit komme aber «aufgrund anhaltender makroökonomischer Herausforderungen» voraussichtlich unter den bisherigen Prognosen zu liegen. Die Aktien standen daraufhin bei den Anlegern auf den Verkaufszetteln und gaben im morgendlichen Handel über 15% nach.

Das erste Quartal, für Hornbach vom 1. März bis zum 31. Mai, war «von einer stabilen Nachfrage nach Bau- und Heimwerkerprodukten geprägt» und schloss damit an das starke letzte Geschäftsjahr an. Vorläufige, ungeprüfte Zahlen zeigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen 8,1% höheren Nettoumsatz von 1,81 Mrd. €. Das 1877 gegründete Unternehmen wirtschaftete aber weniger profitabel als 2021. Der bereinigte Ebit lag in den ersten drei Monaten mehr als 12% tiefer bei 148,3 Mio. €. Man wird «die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Profitabilität weiterhin genau beobachten und das Geschäft entsprechend steuern», so das Unternehmen in der Ad-hoc-Mitteilung. Endgültige Zahlen für das erste Quartal 2022/23 veröffentlicht es am 29. Juni.

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