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Aktie im Blickpunkt

Plötzlich bewegen Wettkonzerne.

Carlo Emanuele Frezza

Den Glücksspielanbietern gehören an den Börsen jeweils nicht die grossen Schlagzeilen. Zu langweilig sind die Titel. Umso mehr überrascht es, wenn an einem Handelstag gleich zwei Unternehmen dieser Branche unabhängig voneinander im Fokus der Anleger stehen – zum einen Bet-at-home aus Deutschland und zum anderen die britische Entain.

Bet-at-home sieht sich derzeit mit rechtlichen Problemen in Österreich konfrontiert. Aus diesem Grund stellt das deutsche Unternehmen den Betrieb im Nachbarsland ein und bildet wegen Kundenklagen auf Rückzahlung von Spielverlusten weitere Rückstellungen in Millionenhöhe. Die Anleger befürchten dadurch hohe operative Verluste und werfen die Valoren aus den Portfolios. Bet-at-home haben am Dienstag zeitweise ein Fünftel eingebüsst und sind damit wieder so billig wie nach dem coronabedingten Einbruch im März 2020.

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