Unternehmen / Ausland

Aktien von Möbelhändlern sind salonfähig geworden

Digitale Einrichtungshäuser profitieren von strukturellen Trends. Für jedes Risikoprofil gibt es interessante Titel.

Wer hätte das gedacht: Sofas, Tische und Betten werden rege online gekauft, ohne vorgängiges Probesitzen oder -liegen. Was vor kurzer Zeit eher exotisch war, hat die Pandemie salonfähig gemacht. Bei Ikea Schweiz wuchs der Onlinehandel im ersten Coronajahr um 60% auf einen Anteil von 15%. Rein digitale Anbieter wie die deutschen Westwing und Home24 kamen auf ein Umsatzplus von 62 respektive 42%.

Die grosse Frage ist, ob dieser Boom anhält oder sich als Strohfeuer entpuppt. Die Aktien einiger Möbelhändler zumindest nehmen bereits viel Positives vorweg. Der Börsenwert von Westwing hat sich seit Oktober verdoppelt. Der Kurs der amerikanischen Wayfair ist seit Ausbruch der Pandemie von 27 auf 307 $ geklettert, der Börsenwert erreicht mittlerweile 31,7 Mrd. $.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?