Unternehmen

Aktiensplits beflügeln die Kurse nur kurz

Mit Apple und Tesla haben zwei prominente Unternehmen ihren Aktienkurs optisch verbilligt. Die Historie zeigt, dass der Effekt nur allzu schnell verpufft.

Auf die Party folgt der Kater: Anfang der Woche sorgten die Aktiensplits von Apple und Tesla noch für gute Laune am Markt. Ende der Woche do­minierten Gewinnmitnahmen in beiden Werten – und weit darüber hinaus. Es zeigt sich, dass ein Split allein noch keine Hausse macht. An der Bewertung der Aktien ändert sich durch die Aktienaufteilung ja nichts. Auch wenn historisch gesehen Splits für Auftrieb sorgen können.

Rein technisch sind Aktiensplits eine langweilige Sache: Aus einer Aktie werden mehrere. Fertig. Im Fall von Apple wurden aus einem Papier vier, bei Tesla aus einem gar fünf. Anleger müssen nichts weiter unternehmen, die Anpassung erfolgt automatisch. Die einfache Ratio der Gesellschaften: Mit dem Trick wollen sie die Aktien optisch günstiger und damit wieder attraktiver für eine breitere Schicht von Investoren machen. An den Fundamentaldaten der Aktien ändert sich nichts. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.