Unternehmen / Finanz

Aktionäre greifen an

Zahlreiche Schweizer Gesellschaften stehen im Visier von aktivistischen Investoren. Wie sie damit umgehen, ist entscheidend für die Reaktion des Aktienmarktes.

Gret Heer und Ivo Ruch

Aktionärsaktivisten gelten als Unruhestifter, als Heuschrecken und Spekulanten, die nur auf den kurzfristigen Profit aus sind. Doch das greift zu kurz. Aktivistische Investoren wie zum Beispiel Cevian, Veraison oder Third Point zeigen auf Probleme, so wie Journalisten auch.

Oft übernehmen sie auch Verantwortung in den Unternehmen, indem sie sich oder Stellvertreter in den Verwaltungsrat wählen lassen. Dabei gibt es auch Trittbrettfahrer wie AOC und Axxion bei Sunrise, die eigentlich keine richtigen Aktionärsaktivisten sind.

Als Urvater der Aktionärsaktivisten in der Schweiz gilt Martin Ebner. Sein Agieren führte dazu, dass sich der Bankverein und die Bankgesellschaft in die Fusion UBS flüchteten. Meist gehen Aktionärsaktivisten nach dem gleichen Muster vor. Sie suchen die Öffentlichkeit via Medien oder offene Briefe, um so ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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