Unternehmen / Gesundheit

Aktionäre von Zur Rose brauchen Geduld

Der Aktienkurs verharrt klar unter dem Emissionspreis. 2019 wird ein Jahr der Integrationsarbeiten. Die Rückkehr in den Gewinn folgt erst danach.

Noch nicht einmal zwei Jahre an der Börse, hat Zur Rose bereits etliche Schlagzeilen geliefert. Die Versandapotheke hat ein turbulentes 2018 hinter sich – und die absehbare Zukunft wird ebenso wenig von Langeweile geprägt sein. Für Aktionäre ist die Zwischenbilanz seit dem Börsengang im Juli 2017 negativ: Die zu 140 Fr. ausgegebenen Valoren notieren seit geraumer Zeit um 90 Fr. Dabei haben sich die Sorgen, die im Februar 2018 einen Kurstaucher ausgelöst hatten, unterdessen gelegt.

CEO Walter Oberhänsli ist denn auch «wesentlich entspannter als vor einem Jahr». Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» am Hauptsitz in Frauenfeld fügt er an, es sei viel geredet worden, «aber am Ende fiel das Resultat vernünftig aus». Er spricht das regulatorische Umfeld in Deutschland an, dem grössten Markt für Medikamente in Europa. Unterdessen ist vor allem das befürchtete Verbot des Online-Medikamentenhandels vom Tisch. Die mächtige Apotheker-Lobby hat sich der Macht des Faktischen gebeugt.

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