Märkte / Makro

Aktionäre werden stärker besteuert

Die vorliegende Steuerreform macht die Unternehmenssteuerreform II teilweise rückgängig und führt zu einer erhöhten Steuerbelastung für Aktionäre.

Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (Staf) will die Unternehmensbesteuerung mit internationalen Gepflogenheiten kompatibel machen. Um sie dem Stimmbürger zu «verkaufen», wurde sie mit einer Zusatzfinanzierung der AHV gekoppelt.

Die Reform gibt den Kantonen Instrumente in die Hand, um Steuererhöhungen für die Unternehmen möglichst abzufedern. Das Ziel ist, zu verhindern, dass bisher profitierende Gesellschaften  wegen plötzlich massiv höherer Besteuerung aus der Schweiz abwandern.

Trotz diesen Instrumenten erwarten vor allem grosse Unternehmen mit der Reform eine steigende Steuerbelastung. Das zeigt eine Umfrage des Wirtschaftsverbands Swissholdings. Demnach rechnen rund drei Viertel der befragten Konzerne mit einer höheren Steuerbelastung. Umgekehrt dürfen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eher auf eine geringere Belastung hoffen.

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