Unternehmen / Finanz

Aktionärsvertreter kritisieren Vorgehen der Credit Suisse

Das Vertrauen in die Bankspitze ist nach der Bespitzelungsaffäre geschwächt.

Die Beschattungsaffäre der Credit Suisse  (CS) sorgt unter Anlegern für Aufregung. «Es kommt selten vor, dass Pensionskassen entrüstet bei uns anrufen», sagt Vincent Kaufmann, Geschäftsführer der Stiftung Ethos, die gegenüber der Grossbank die Interessen von investierten Institutionen vertritt. «In diesem Fall sind aber diverse Anfragen bei uns eingegangen.»

Im Zentrum des Interesses stand in den vergangenen Tagen vor allem eine Frage: Ist das Zweiergespann CEO Tidjane Thiam und Präsident Urs Rohner an der Spitze des Finanzinstituts weiterhin tragbar? CS selbst hat am Dienstag mit Ja geantwortet. Kaufmann sieht das anders: «Unser Vertrauen in den Verwaltungsratspräsidenten ist nach wie vor schwach», stellt er klar. «Urs Rohner hat in den letzten Tagen an Glaubwürdigkeit eingebüsst.»

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