Unternehmen / Energie

Finanzieller Spielraum engt sich für AKW-Betreiber ein

Analyse | Für die Stilllegung der Atomkraftwerke und die Entsorgung muss die Strombranche tiefer in die Tasche greifen. Cash wird im Sektor aber dringend benötigt, um neue Geschäfte aufzubauen.

Der Entwurf für die Revision der Verordnung für die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (SEFV) lag seit August 2013 vor. Schon seinerzeit war klar, dass sich die Produktion von Strom aus Atomkraftwerken für die Betreiber verteuert. Ob der Bund im Zuge der Vernehmlassung aber Konzessionen an die schwierige Lage der Branche machen wird, war offen. Nun steht fest: Mit dem Inkrafttreten per Januar 2015 verdoppeln sich die Fondsbeiträge für AKW-Betreiber in den nächsten Jahren. In den Stilllegungsfonds mussten sie bisher pro Jahr 56 Mio. Fr. einzahlen und in den Entsorgungsfonds 118 Mio. Fr.

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