Unternehmen / Gesundheit

Alcon-CEO: «Unsere Pläne sind nicht auf Sand gebaut»

David Endicott, Chef des Augenheilspezialisten, sieht Potenzial in angrenzenden Bereichen. Übernahmen werden wahrscheinlicher.

Vergangene Woche hat Alcon die ­bisher grösste Übernahme seit der Trennung von Novartis im April 2019 angekündigt. Mit der kalifornischen Ivantis will das Medizinaltechnikunternehmen den Bereich Augenimplantate ­ergänzen. «Es gibt nur wenige Bereiche in der Augenmedizin, die so rasch wachsen», betont CEO David Endicott im Gespräch.

Herr Endicott, was hat Alcon zur ­Akquisition von Ivantis bewogen?
Für uns ist es ein Wiedereinstieg. Grüner Star ist die zweithäufigste Ursache von Blindheit. Chirurgische Behandlung wird immer wichtiger. Was Ivantis ausser der Technologie auszeichnet, sind Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit. Sie belegen, dass zwei Drittel der Patienten fünf Jahre nach einer Operation mit Ivantis-Implantaten nicht mehr auf eine Behandlung mit Medikamenten angewiesen waren.

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