Unternehmen / Gesundheit

Alcon kündigt hohe Zusatzkosten an

Analyse | Die Trennung von Novartis wird teurer als geplant. Die eingesparten Mittel aus einer Restrukturierung werden reinvestiert.

Der zweite Zwischenbericht von Alcon enthält beruhigende Elemente für Investoren. Das Geschäft mit Augenchirurgieinstrumenten und Kontaktlinsen erweist sich tatsächlich als stabil wachsend. Und das in den USA gegründete, nun von Genf aus geleitete Unternehmen hat die Wachstumsschwäche der letzten Jahre unter Novartis-Herrschaft grösstenteils überwunden. Was sich anderseits ebenfalls abzeichnet: Die positiven Überraschungen von Quartal zu Quartal werden Seltenheitscharakter haben.

Die Umsatzzunahme im dritten Quartal fiel leicht höher aus als erwartet. Mit 6% organisch wuchs Alcon vermutlich etwas mehr der Gesamtmarkt. Das Segment Surgical (Augenchirurgie) kam wie gewohnt rascher voran als Vision Care, das Geschäft mit der Augenpflege (z.B. Kontaktlinsen). Im Gesamtjahr peilt der Konzern ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an; zuvor waren es 3 bis 5% gewesen. CEO David Endicott liess an einer Telefonkonferenz am Nachmittag durchblicken, dass er eher mit 5% rechnet.

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