Unternehmen / Gesundheit

Trennung von Novartis kommt Alcon teuer zu stehen

Analyse | Die Abspaltung hat hohe Kosten zur Folge. Aber auch ohne Sondereffekte hat der Augenheilkonzern an Ertragskraft eingebüsst.

Aller Anfang ist schwer. Die Abspaltung vom Mutterkonzern Novartis im April hat Alcon noch keinen sichtlichen Schwung verliehen.

Im Gegenteil, die Trennung ist zunächst mit hohen Kosten verbunden. Im ersten Semester verbuchte das auf Augenheilkunde spezialisierte Unternehmen 150 Mio. $ Aufwand, der direkt mit dem Gang an die Börse zu tun hat.

Zudem ist der Zinsaufwand gestiegen, weil Alcon ein «Lösegeld» von 3,5 Mrd. $ nach Basel senden und sich dementsprechend neu verschulden musste. Und nicht zuletzt wurden Goodwill und weitere immaterielle Vermögensteile anders bewertet, sodass hohe Amortisationen das Ergebnis belasten.

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